Dein Atem – durch diese einfache Übung zu mehr Entspannung, Konzentration und Selbstsicherheit

Junge Frau atmet sich frei

Atmen ist weit mehr als nur ein chemischer Gasaustausch. Das Wort stammt aus dem altindischen Sanskrit “Atman”, was man mit “das Formlose”, “Lebenshauch”, oder “Seele” übersetzen kann. Die Wirkung des Atems wird oft unterschätzt. Er ist ein kraftvolles Werkzeug, um Entspannung, Konzentration und einen kühlen Kopf zu erzeugen. Durch einfaches Training kann man durch ihn die Körperfunktionen beeinflussen. Ruhiges, tiefes Atmen signalisiert dem Körper Ruhe und Entspannung. Durch das zur Ruhe kommen des Körpers kommt automatisch auch der Geist zur Ruhe. Der Atem lässt sich auch mit Visualisierungen kombinieren. In der Vorstellung können hier Affirmationen oder Bilder durch den Atem in den Körper ein- und ausströmen. Im verspannten Alltagsbewusstsein ist der Atem meistens flach und abgehackt. Unser natürlicher Atem geht langsam und gleichmäßig in den unteren Bauch.

Tiefenatem macht selbstsicher. Man ist zentriert, “ganz bei sich”. Die Stimme entwickelt ihren vollen Klang, wird fest und belastbar.

Lerne deinen Ruheatem kennen

Dein Ruheatem  ist der natürliche Atem in entspannter Haltung. Am schnellsten und einfachsten lässt er sich im Liegen erreichen. Trainiere ihn für mehr Ruhe, Entspannung, Selbstsicherheit, Zentriertheit, Besonnenheit und Konzentration:

Lege dich auf den Rücken und lege beide Hände auf deinen Bauch, unterhalb des Bauchnabels. Schicke deinen Atem in den Unterleib, bis in die Leisten (In deiner Vorstellung natürlich. Dein Gehirn kann nicht wirklich zwischen Vorstellung und “Realität” unterscheiden). Spüre nach, wie der Atem die Hände hochhebt, wenn du einatmest, und sinken lässt, wenn du ausatmest. Unter großer Anspannung ist nämlich oft das Gegenteil der Fall (Bauch hebt sich beim Ausatmen/Sprechen und senkt sich beim Einatmen). Du kannst dafür auch ein schweres Buch oder einen runden Stein nehmen. Wenn du es regelmäßig übst, fällt dir das Entspannen während einer Meditation leichter. Übe vor allem, wenn du bemerkst, dass du gerade angespannt bist, zum Beispiel vor, während und nach einer Prüfung.

Dein Atem sollte immer drei entscheidende Faktoren aufweisen:

  • Der Ausatem ist lang und gleichmäßig
  • Der Atem geht tief hinunter in den unteren Bauch
  • Das Einatmen geschieht passiv – es ist eher ein Weiten des Bauchraumes

 

Den Atem mit Visualisierungen verbinden

Um das Ganze noch zu verstärken oder mit zielgerichteten Wirkungen zu versehen, zum Beispiel um ein bestimmtes Problem oder eine bestimmte Angst zu behandeln, kannst du den Atem in deiner Vorstellung mit Affirmationen oder Licht erweitern.

Beim Einatmen stellst du dir vor, wie du Licht einatmest und es deinen Körper durchflutet. Du wirst immer heller und heller.

Beim Ausatmen stellst du dir vor, wie du deine Angst/deine Anspannung oder was du loswerden willst, ausatmest. Du fühlst dich immer leichter und freier.

Oder du lädst deinen Atem auf mit “Ich bin mutig”, “Liebe”, “Ich bin wertvoll” oder einfach “Ich schaffe es”. Glaube mir, das hat eine Wirkung – alles ist Energie.

 

 

~ Chris Böttcher ~

 

Beitragsbild: http://www.yoga-aktuell.de/yoga-praxis/pranayama-atmung/sich-in-die-liebe-atmen/

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