5 Dinge, die wir von Kindern lernen können (Warum Kinder glücklicher sind als Erwachsene)

Frau mit Kind am Strand

Hast du dich auch schon einmal gefragt, warum Kinder weniger Sorgen haben, nie ohne ersichtlichen Grund traurig sind und einfach das Leben genießen?

 

Sicherlich fällt es ihnen leichter, da sie weniger Verantwortung und Pflichten haben. Doch was der entscheidende Faktor ist: Sie blicken mit anderen Augen aufs Leben. Darauf kommt es nämlich an – wie interpretieren wir unser Leben? Auf welche Art und Weise beurteilen wir unsere Lebenssituation? Das entscheidet über Glück und Unglück. Man kann Gutes oder Schlechtes in allem sehen. Kinder sind Freigeister. Ihr Verstand ist noch nicht programmiert von gesellschaftlichen Normen, Konzepten, geistigen Barrieren und einer “traurigen” Lebensgeschichte, dessen Erinnerungen wie ein schweres Gewicht ihre Stimmung runterziehen.

 

1. Sie benennen und bewerten nicht

 

Freundliche Kinder

Bei der Beobachtung meiner 10 Monate alten Tochter ist mir immer eines ganz besonders aufgefallen: Wenn sie einem neuen Menschen begegnet, wenn sie in einer ungewöhnlichen Situation steckt oder irgendetwas neues geschieht, passiert in ihrem Kopf kein Urteil. Sie hat keinerlei “Meinung” über irgendetwas in ihrem Leben – sie lässt es einfach da sein. Wie könnte sie auch? Eine Meinung oder ein Urteil kann man sich nur bilden, wenn man über eine große Menge an Konzepten im Kopf verfügt, mit denen man die Situation  vergleichen kann. Da sie kaum Konzepte hat, ist sie frei! In ihrem Kopf ist Raum, in dem alles geschehen darf.

 

2. Sie sind vollkommen im Hier und Jetzt

 

Ein kleines Kind hat kein Zeitgefühl wie wir. Meine Tochter denkt nicht darüber nach, was in 30 Minuten oder 2 Tagen geschieht. Genauso denkt sie nicht an die Vergangenheit. Sie schwebt mit ihren Gedanken nicht in alten Erinnerungen. Wenn man sie beobachtet, stellt man fest, dass sie ihre gesamte Aufmerksamkeit auf ihrer Wahrnehmung hat. Auf den Dingen, die sie jetzt gerade erlebt. Sie erfreut sich einfach am Erleben des jetzigen Moments.

 

3. Sie sind nicht nachtragend

 

Kind mit Pustefix

Wenn meine Tochter hinfällt oder wir irgendetwas mit ihr tun, was ihr gar nicht gefällt (z.B. Nase putzen 😉 ), dann trägt sie es uns kein bisschen nach. Sobald der Schmerz vorbei ist, ist es wieder vergessen. Natürlich speichert sie ab, was ihr gefällt und was nicht. Doch sie hat keinerlei Ärgernis über die Vergangenheit. Für sie ist Vergangenes vorbei und in ihrem Bewusstsein nicht mehr gegenwärtig. Ähnliches können wir auch bei Tieren beobachten: Nachdem beispielsweise Hunde mit aller Gewalt um irgendetwas kämpfen, ist alles wieder vergessen und sie verhalten sich dem anderen gegenüber genauso wie vorher. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen. Mit vergangenem abschließen, unseren Mitmenschen verzeihen und niemandem mehr etwas nachtragen.

 

4. Sie entdecken die Welt spielerisch

 

Kinder kennen den Ernst des Lebens nicht. Für sie ist das Leben ein Spiel. Wenn wir genau hinschauen, realisieren wir, dass der “Ernst des Lebens” nur ein Konzept ist, das sich in den Köpfen vieler Erwachsener eingebrannt hat. Ein imaginäres Gedankenkonstrukt, das uns sagt: “Das Leben ist hart! Es ist anstrengend. Ich muss dies, ich muss das…”. Doch wenn kein Berg von Konzepten uns Grenzen setzt, können wir das Leben frei und spielerisch entdecken. Es muss nicht immer alles zu 100% glatt laufen! Es liegt in der Natur der Dinge, dass etwas nicht nach unseren Vorstellungen läuft. Wenn wir das akzeptieren und das Leben wie ein Spiel betrachten, können wir den Dingen viel gelassener und freudvoller begegnen. Wir sollten außerdem mit offenen Augen durch das Leben gehen und immer offen sein für neue Erfahrungen.

 

5. Sie erfreuen sich an kleinen Dingen

 

GänseblümchenDa sie noch nicht so viele Erfahrungen gemacht haben, haben Kinder keinen besonders weiten Horizont. In der Folge fokussieren sie sich auf das, was sie gerade haben. Sie rennen nicht dem Geld, gesellschaftlichem Ansehen oder schnellen Autos hinterher. Es ist eine Illusion, dass wir durch diese Dinge glücklich werden. Es gibt uns eine kurze Ego-Befriedigung, eine zeitweilige Erhöhung unseres Selbstwertgefühls. Doch dann kommt der Fall und wir suchen nach einer neuen Möglichkeit, unseren Selbstwert zu steigern. Die einzige Möglichkeit, dauerhaft Glück zu erfahren, liegt in der “Freude des Lebens” 😉 , der Freude des Seins im Hier und Jetzt. Wir sollten uns also auch an den vermeintlich kleinen Dingen unseres Lebens erfreuen… duftende Blüten, zwitschernde Vögel, das Lachen unserer Kinder und das Wahrnehmen unseres Seins…. 💗

Wir können uns von unseren Kleinen also einiges abschauen. Die meisten Menschen verlieren mit wachsendem Alter diese grundlegenden Fähigkeiten, da der Leistungstrieb unserer Gesellschaft konsum- und arbeitswillige Erwachsene aus uns machen will, die nicht über den Sinn des Lebens nachdenken. Doch wir haben heute die Möglichkeit, an uns zu arbeiten und unsere verlernten Gaben wieder in unser tägliches Leben zu integrieren!

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p.S.: Die Punkte treffen vor allem auf die Kinder im Vor-Kindergartenalter zu, da sie in diesem Alter noch am wenigsten von negativen Programmierungen beeinflusst sind.

 

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2 Antworten zu “5 Dinge, die wir von Kindern lernen können (Warum Kinder glücklicher sind als Erwachsene)”

  1. Lieber Chris, dieser Beitrag und auch dein Video hat mir ausserordentlich gut gefallen. Du hast es so gut auf den Punkt gebracht und hast mir aus der Seele gesprochen. Ich danke dir so sehr dafür. Wenn wir doch alle so wie die Kinder sein könnten. wäre das Leben so viel einfacher und glücklich. Ich arbeite in einer Kinderkrippe und sehe jeden Tag, wie diese Kinder im Hier und Jetzt sein können. Aber sie werden trotz allem auch schon im Alter von 1 bis 3 Jahren dermassen von den Eltern unter Druck gesetzt, dass es mir in der Seele so leid tut. Sie müssen funktionieren, morgens 7:30 Uhr schon in der Krippe sein, egal, ob es ihnen gut geht oder nicht. Oft haben wir kranke Kinder, müssen die Eltern anrufen, um sie wieder abzuholen damit sie nicht die anderen anstecken und in der Hoffnung, zu Haus besser aufgehoben zu sein . Im Glauben, dass sie sich zu Hause erholen können, müssen wir erfahren, dass das oft nicht der Fall ist. Denn am nächsten Tag sind sie schon wieder da mit der Ansage der Eltern: ” da war nicht’s alles in Ordnung.” Oft nehmen wir an, dass die Kinder ein Fiebermittel bekommen, das 4 bis 6 Stunden wirkt und dann geht es ihnen wieder schlecht. Aber zurück zum eigentlichen Thema. Du hast vollkommen Recht, mit dem was du sagst. Es ist wunderbar zu beobachten, wie Kinder die Welt erobern und sich körperlich und geistig entwickeln. Ohne nachtragend zu sein nach einem Konflickt. Alles negative zu vergessen und wieder von vorn anzufangen. Unsere Kinder sind der größte Schatz, den wir haben und die besten Vorbilder der Lebensenergie. Alles Gute und herzliche Grüße Johanna Käbisch

    1. Hi Johanna, herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!

      Du hast da mein vollstes Mitgefühl. Viele Kinder werden schon früh ohne Rücksicht in das System gedrückt. Ich wünsche mir von Herzen, dass wir eine neue Welt bauen, in der Harmonie und das Wohle aller über dem Leistungsdruck der Gesellschaft steht. Den Eltern sind natürlich auch oft die Hände gebunden, da sie selbst sehr viel arbeiten müssen, und so ihre Kinder schlecht betreuen können. Umso mehr sollten wir unseren Kleinen unsere Liebe und Aufmerksamkeit schenken. Unsere Kinder sind die Zukunft! Danke, dass du so bewusst mit den Kindern umgehst 🙂

      Ganz liebe Grüße – Chris von Freude des Lebens

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