3 Wege zur Widerstandslosigkeit: Die Dinge sein lassen, wie sie sind (Frieden und Leichtigkeit für dein Leben!)

Der unaufhörliche Drang des menschlichen Geistes, gegen das anzugehen, was bereits ist, schafft eine Menge Unfrieden in unserem Leben. In dem du dich dem jetzigen Moment vollkommen hingibst, erlebst du eine Befreiung deiner Gefühle. Es ist zwecklos, sich innerlich dem zu widersetzen, was bereits da ist und du nicht ändern kannst (in Bezug auf den jetzigen Moment, das, was wir jetzt gerade erleben). Aus dem klaren Bewusstseinszustand der Hingabe sind die Entscheidungen viel intelligenter. Das Paradoxon ist, dass das Problem plötzlich verschwindet, sobald wir unseren Widerstand dagegen auflösen.

Der wohl bekannteste Weisheitslehrer unserer Zeit, Eckhart Tolle: “Die Essenz aller spirituellen Übungen ist die Praxis des Sein lassens” der Dinge, welche sich nur bezieht auf den jetzigen Moment. Nichts anderes. Warum die Dinge so sein lassen, wie sie sind? Weil sie schon sind, wie sie sind, in diesem Moment! Niemand könnte das Gegenteil sagen – alles, was in diesem Moment ist, ist schon!”

Widerstand, gegen das was ist – wir machen uns zu einem kleinen Gegenstand in der Situation. Wenn wir uns als Raum wahrnehmen, in dem die Situation stattfinden kann, erleben wir sie aus einer nüchternen Neutralität. Ohne zu werten oder unsere Reaktion von ihr kontrollieren zu lassen sind wir einfach da. Mit allen Sinnen erfassen wir das Geschehen und akzeptieren, wie es ist. In dieser Neutralität befinden wir uns in einem Zustand klarer Handlungsbereitschaft, ohne durch unseren konditionierten Verstand eingreifen zu müssen. Plötzlich ist da eine gewisse Leichtigkeit, ein Frieden.

Immer, wenn du merkst, dass Unzufriedenheit in dir aufsteigt, löse deinen Widerstand gegen das Jetzt auf. Die Unzufriedenheit kann sich in Form von Ärger, Unwohlsein, Wut, Trauer, Depression und einem Gefühl des “Nicht-hier-sein-wollens” bemerkbar machen.

Das Üben der Widerstandslosigkeit kann auf verschiedene Weisen praktiziert werden. Durch Visualisierungen und Geistesübungen kann man sich mit dem Zustand vertraut machen:

Werde durchlässig

Wenn dich das nächste Mal ein Ereignis reizt, das kann einfach nur Kindergeschrei oder etwas ernsthafteres sein, dann stell dir vor, wie du durchsichtig bist. Das Ereignis, das normalerweise in dich eindringen würde und dich stresst, geht einfach durch dich hindurch. Du bist ein schemenhafter Nebel, der widerstandslos da ist und für den nichts eine Bedrohung darstellt. Auch gut anwendbar, wenn Personen negative Dinge zu dir sagen.

Zulassen, was ist

Indem wir gegen unsere Gefühle ankämpfen, füttern wir sie mit unserer Energie. Sie leben vom Widerstand, den wir ihnen leisten. Es erfordert ein hohes Maß an Wachsamkeit, da negative Gefühle immer einem Zustand der Unbewusstheit entspringen. Deswegen achte genau darauf: Wenn dich das nächste Mal Unzufriedenheit überkommt, dann lass deine Gefühle mit aller Hingabe zu. Damit meine ich nicht, dass du alles kurz und klein schlagen sollst, wenn dir danach ist, sondern dass du das Gefühl da sein lässt und dich nicht dagegen wehrst.

~ Ja ~ zu dem, was ist.

An sich sind deine Gefühle kein Problem. Die Interpretation deiner Gefühle und die Identifizierung mit ihnen kann schon eher zu einem Problem werden. Wenn du sie einfach da sein lässt, ohne sie zu benennen oder anderweitig zu bewerten, ist ihre Macht über dich verschwunden. Wenn du unglücklich bist, dann sei einfach unglücklich, ohne dich dagegen zu wehren. Hier sind wir wieder beim Paradoxon: Wenn du dem Unglücklichsein erlaubst, da zu sein, löst es sich auf……. Erst fühlst du es noch eine Weile, und dann löst es sich auf.

Mit der Situation verschmelzen

Eine weitere Möglichkeit, den Widerstand aufzulösen: Mit dem Geschehen visuell eins zu werden. Anstatt man sich zu einem kleinen Gegenstand in der Situation macht, ist man der Raum, in dem man der Situation das Dasein erlaubt. Im unbewussten Zustand nehmen wir uns als eine Person im Geschehen wahr. Doch auf diese Weise entsteht Widerstand.

Visualisiere, wie du deine Umgebung in dich aufnimmst. Es sind jetzt keine Grenzen mehr zwischen dir und dem Außen, ihr fließt ineinander. Plötzlich fühlst du in deinem Herzen eine gewisse Verbundenheit, eine Freundschaft mit dem, was ist. Entspannung ist jetzt der vorherrschende Zustand.

 

 

 

 

 

 

~ Chris Böttcher ~

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